Warum Sie jetzt Gold kaufen sollten
24. August 2016
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Folgen der Goldgewinnung für Umwelt und Menschen

Goldgewinnung – verheerende Folgen für Mensch und Umwelt
In Zeiten sinkender Zinsen auf Spareinlagen und unsicheren Finanzmärkten
rückt Gold als sichere Wertanlage immer mehr in den Fokus.
Von den Betreibern der Goldminen bis zu den unterschiedlichen
Handelsstationen versprechen sich die Beteiligten von der rasant
steigenden Nachfrage wachsende Mehreinnahmen und satte Gewinne.
Die Goldgewinnung boomt – mit dramatischen Folgen für Menschen und Umwelt.

Zerstörung im Namen des Wohlstandes
Die Gier nach Gold war bereits in den vergangenen
Jahrhunderten verantwortlich für Zerstörung, Krieg und Tod. So zerstörten
beispielsweise die spanischen Conquistadoren auf ihrer Suchenach dem
begehrten Edelmetall in Südamerika ganze Kulturen. Auch in der modernen
Welt sorgt der Goldabbau vielfach für massive Umweltschäden und soziale
Ungerechtigkeiten. Die romantische Vorstellung des einsamen Goldsuchers,
der mit seiner Schürfpfanne nach Nuggets sucht, ist von der erschreckenden
Realität der Goldgewinnung weit entfernt. Ehemals unberührte Natur wird
innerhalb kurzer Zeit in karge Ödnis verwandelt. Riesige Minen sind
verantwortlich für tote Mondlandschaften, tausendfache Vertreibung von
Anwohnern und die systematische Vergiftung von Böden und Gewässern. Einzelne
Goldsucher oder ganze Suchtrupps sowie einflussreiche Minengesellschaften
dringen immer weiter in entlegene Gebiete ein, Regenwälder und wichtige
Naturgebiete werden zerstört und sind für immer verloren. Die größte Goldmine
der Welt mit einer jährlichen Fördermenge von etwa 2,6 Millionen Unzen ist
derzeit die Muruntau-Mine in Usbekistan. Meist wird Gold im Tagebau gewonnen
und die ausgedehnten Minengebiete erinnern an außer Kontrolle geratene
Chemiefabriken. Der inflationäre Einsatz von Zyanid garantiert den Gesellschaften
eine exzellente Ausbeute, da mithilfe eines speziellen Laugenverfahrens selbst
kleinste Goldspuren aus dem abgebauten Gestein herausgelöst werden.

Umweltschäden in großem Ausmaß
Jährlich werden zur Goldgewinnung weltweit insgesamt rund 182.000 Tonnen
Zyanid benötigt. Die nach dem Einsatz entstandene Schlacke ist hochgiftig
und wird häufig – insbesondere in Ländern wie beispielsweise Indonesien –
in benachbarte Flüsse, Seen oder im Meer entsorgt. Das mit Zyanid behandelte
Gestein reagiert mit der Luft und es entstehen Säuren, die für lange Zeit
die Umgebung schädigen und das Grundwasser verseuchen. Auch bei der
Goldgewinnung aus Flusssand sind die Folgen für die Umwelt verheerend.
Bei dieser Methode kommt Quecksilber zum Einsatz, welches sich mit dem
Goldstaub verbindet und eine Legierung bildet. Diese wird zur Goldgewinnung
anschließend erhitzt, damit das Quecksilber verdampft und das reine Gold
zurückbleibt. Es entstehen giftige Dämpfe, die zumeist ungefiltert in die
Luft gelangen. Quecksilber sowie Schwermetalle wie Kadmium, Blei und Arsen
werden freigesetzt und verursachen massive Umweltschäden. Ein Beispiel,
welches Ihnen das katastrophale Ausmaß verdeutlichen soll – pro Jahr
gelangen auf diesem Weg schätzungsweise etwa 100 Tonnen Quecksilber
in den Amazonas.

Gesundheitsschäden und Missachtung der Menschenrechte
Hauptsächlich konzentriert sich der Goldabbau die USA, Australien,
Südafrika, Russland sowie asiatische Länder wie Indonesien und China.
Mit steigender Nachfrage geraten jedoch immer weitere Gebiete in das
Interesse der großen Minengesellschaften. Auch in vielen
südamerikanischen und afrikanischen Ländern schreitet die Zerstörung
der Umwelt im Namen der Goldgewinnung immer weiter voran. Staaten
senken ihre Steuern und ändern ihre Minengesetze zugunsten der
Interessen der Minengesellschaften. Anwohner werden von ihrem Land
vertrieben und der Einsatz giftiger Chemikalien führt bei den
Menschen zu massiven Gesundheitsproblemen, die bei der Goldgewinnung
erzeugten Schadstoffe gelangen bis in die Nahrungskette. Zyanid kann
bereits in kleinen Mengen zum Tod führen. Quecksilber reichert sich
im menschlichen Körper an und schädigt das zentrale Nervensystem.
Auch die Minenarbeiter leiden unter gesundheitlichen Problemen und
in vielen Ländern werden in den Minen die Menschenrechte missachtet.
Unmenschliche Arbeitsbedingungen und selbst Kinderarbeit sind an der
Tagesordnung. Alleine in Peru arbeiten mehr als 50.000 Kinder ab
einem Alter von etwa sechs Jahren in den Goldminen. Die bewusste
Beschäftigung mit dem heiklen Thema der Goldgewinnung und den
damit verbundenen Folgenvergegenwärtigt Ihnen eindringlich die
negativen Auswirkungen für Mensch und Umwelt.

Wir garantieren: Die bei uns erhältlichen Goldbarren entstammen ausschließlich aus nachhaltiger und konfliktfreier Gewinnung.